Das Museum Santa Giulia in Brescia

Das Museum Santa Giulia in Brescia

Bei dem Museum Santa Giulia in Brescia in der norditalienische Region Lombardei handelt es sich um ein ehemaliges benediktinisches Nonnenkloster. Bauherren errichteten im Jahre 753 im Auftrag des letzten Langobardenkönigs Desiderius und seiner Ehefrau das Kloster San-Salvatore-Santa-Giulia. Gemäß der Überlieferung soll die vestoßene Königstochter Desiderata dort den letzten Abschnitt ihres Lebens verbracht haben.

Das Stadtmuseum Santa Giulia ("Museo di Santa Giulia") bietet eine Ausstellungsfläche von etwa 14.000 qm2. Sie finden hier zum Beispiel archäologische Fundstücke aus insgesamt drei Jahrtausenden, darunter Ausgrabungen aus dem 3. Jahrhundert. Hierbei handelt es sich um Wohnungen mit Mosaikfußböden und Freskenmalereien aus der römischen Zeit und mit einem Kanalsystem für fließendes Wasser im Haus. Unter den insgesamt 11.000 ausgestellten Exponaten wie zum Beispiel keltische Fundstücke wie Helme und Schmuckscheiben, Porträts, Bronzefiguren aus der langobardischen Zeit, Fresken, Grabausstattungen, Sammlungen von Kunstgegenständen und handgefertigten Gegenständen vom Mittelalter bis zum 18. Jahrhundert. Die architektonische Vielfalt umfasst die Bauten aus römischer, vorromanischer, romanischer Zeit sowie der Renaissance.
Im Jahr 2011 wurde das Museum Santa Giulia mit der Bezeichnung "die Langobarden in Italien, Orte der Macht (568 bis 774 n. Chr.)" in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen, wo Sie die 7 Gruppen der wichtigsten Gebäude der italienischen Halbinsel finden.

Besichtigung Kloster Santa Giulia
Das Santa Giulia bietet seinen Besuchern einen abwechslungsreichen Aufenthalt. Eine individuelle Führung durch den Museumskomplex dauert ca. 2 Stunden. Die Anzahl der Gruppengröße liegt bei 2 - 50 Personen. Es gibt Sonderpreise für Familien. Ein deutschsprachiger Touristenführer begleitet Sie auf der Entdeckungstour der spannenden Geschichte der italienischen Stadt Brescia. Das Museum in Brescia, dessen Wahrzeichen die Siegesgöttin ist, bietet den Besuchern zahlreiche Überraschungen. Sie können das Museum ganzjährig besuchen.