Die Weine des Gardasees

Die Weine des Gardasees

Am Gardasee wachsen Trauben für die verschiedensten Weine. Im Anschluss geben wir eine Übersicht über die bekanntesten Anbaugebiete und er dort vorkommenden Weine. In klimatisch milden Bergtälern und an sanften Berghängen am Gardasee, reifen seit mehreren tausend Jahren "Große" Weine. Für die sprichwörtliche Vielfalt stehen weltbekannte Namen, wie Lugana, Valpolicella und Bardolino, um nur einige zu nennen. In dieser Gegend kann man gute Tropfen auf den klassischen Weinfesten genießen. Wer sich aber zu so einer Verkostung aufmachen will um die Weingegend Gardasee kennen zu lernen, der sollte am besten die zahlreichen Cantinas besuchen und "seine" Weine genussvoll durchprobieren.

Rund um den romantischen Seeort Bardolino wächst der bekannteste Weine der gleichnamigen Gegend. Bardolino ist als leichter Rotwein und als Rosé er hältlich. Das Anbaugebiet reicht von Torri del Benaco im Nordteil der Region bis an die Etsch. Die dort bekannte Strada del Vino, führt durch eine verträumte Landschaft und hat eine Länge von rund 70 km. Der leicht fruchtige Bardolino ist zwar ein Massewein, besitzt aber auch D.O.C.-Qualität. Denominazione di orgine, kurz D.O.C., bedeutet eine kontrollierte Ursprungsbezeichnung.

Das Valpolicella-Gebiet

Östlich der vorstehend beschriebenen Gegend, also östlich der Etsch, beginnt das genau so bekannte Valpolicella-Weinbaugebiet. Einige exzellente Tropfen wachsen in dem schon 2000 Jahre alten Weinbaugebiet. Bis an den nördlichen Stadtrand von Verona reichen die Weinberge. Geräumige Herrschaftshäuser verweisen auf das große Interesse, welches von der gehobenen Gesellschaftsschicht dem in diesem Gebiet erzeugten Wein entgegengebracht wurde. Neben Hauswein Valpolicella, gibt es dort auch zwei großartige Varianten, den Recioto und den Amarone.

Lugana D.O.C.
Als bekanntesten Wein kennt man den aus der Hügellandschaft des südlichen Gardasees kommenden Lugana. Es handelt sich um einen frischen leichten Weißwein, der an den Hügeln zwischen Peschiera und Desenzano gedeiht. Als einer der ersten italienischen Weine wurde er bereits 1967 als D.O.C.-Wein anerkannt. Dieser Wein besteht aus mindestens 90 Prozent Trebbiano-Trauben, die auch dort an Ort und Stelle reifen. Der Wein ist als sog. stiller Wein, aber auch als Schaumwein bekannt und wird gerne als Aperitif zu Fischgerichten und italienischen Antipasti gereicht.

Der nördliche Gardasee - Heimat des Marzemino und der Valdadige Weine
Der Anbau der Marzemino-Trauben erfolgt zwischen nördlichem Gardasee und Trento. Die Trauben für den Valdadige D. O. C.-Wein dagegen wachsen im Etschtal. Lambrusco- und Schiava-Trauben bilden die Grundlage für diese Rot- und Roséweine. Ein besonderer Rotwein kann der Marzemino Trentino, besonders im Trentino eine lange Tradition aufweisen.